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Fahrradweg Naviglio Martesana: von Mailand nach Cassano d’Adda

Naviglio Martesana Fahrradweg

Der Naviglio della Martesana, auch bekannt als Naviglio Piccoli, ist ein mailändischer Kanal, der vom Nordosten aus in die Stadt fließt. Dieser von Schiffen befahrene Kanal verbindet Mailand mit dem Fluss Adda und somit auch mit dem Comer See. Er wurde von Leonardo da Vinci entworfen und von Ludovico il Moro 1496 eingeweiht.
Entlang des Kanals baute man in den 90er Jahren einen Fahrrad- und Fußgängerweg, der von den Mailändern besonders am Sonntag häufig und gerne genutzt wird. Man begegnet hier tatsächlich vielen Familien, Fahrradfahrern, und Joggern. Daher sollte man sich hier mit besonderer Vorsicht und gemäßigtem Tempo fortbewegen. Die Route ist beinahe überall eben und die Straßenoberfläche ist in gutem Zustand und daher geeignet für jedes Fahrrad: Mountainbike, Hybride und Citybike.
Naviglio Martesana wegweiserDer Martesana Fahrradweg beginnt bei der Cassina de‘ Pomm, an der Ecke der Via Melchiorre Gioia und er erstreckt sich über 30 km, wobei er an den Gemeinden Cologno Monzese, Vimodrone, Cernusco sul Naviglio, Cassina die Pecchi, Bussero, Gorgonzola, Gessate, Inzago und Cassano d’Adda vorbeiführt. Der Fahrradweg begleitet die rechte Seite des Kanals und durchquert Parks und bewohnte Gegenden: Man findet daher leicht Trinkwasserbrunnen und Bars, um seinen Proviant aufzubessern.

Auf der linken Seite des Kanals sind im 17. Jahrhundert zahlreiche Villen von Mailänder Adeligen entstanden. Die erste von einer langen Reihe restaurierter Villen und Meiereien zeigt sich im Ort Concesa: eine Neorenaissance-Baute, die heute den Park Parco Adda Nord beheimatet.

Das erste Zentrum, das man mit dem Fahrrad auf der Route erreicht ist Vimodrone. Von dort aus fährt man dem Cernusco sul Naviglio und der Cassina dei Pecchi entlang, wo die Müden unter euch auf dem Rückweg die U-Bahn (grüne Linie) nehmen können um rasch wieder ins Stadtzentrum von Mailand zurück zu gelangen: Am Wochenende ist es außerdem möglich, die Fahrräder in der U-Bahn mitzunehmen, und das seit kurzem auch ohne Ticket für den Fahrradtransport.
Die Route führt später durch das bewohnte Zentrum von Gorgonzola, wo ein Besuch besonders im September, aufgrund der kulinarischen Festivität Sagra del Gorgonzola, zu empfehlen ist.
Der Kanal Martesana durchquert Gorgonzola und biegt sich im Süden. Auf dem Weg sieht man noch die antiken Anlege- und Waschplätze, sowie ein hölzernes Brückenhaus.
Die Route führt schließlich an Feldern und auch am Ort Inzago vorbei, wo sich die Villa Aitelli befindet, die man schon von Weitem dank ihrer rechteckigen Form und dem achteckigen Turm erkennt.
Man lässt Cassano d’Adda inks hinter sich, nachdem man nach einer Abzweigung die Villa Borromeo erreicht hat, ein neoklassizistisches Gebäude mit feinen Spuren des Barocks und wunderschönen Gärten. Wir empfehlen bis Groppello d’Adda weiterzufahren, um das Rad der antiken Wassermühle bewundern zu können, das zuerst 1989 und später 2009 nach dem Originaldesign des Jahres 1618 restauriert wurde.

Wer mit einem Mountainbike unterwegs ist und sich fit genug fühlt, kann der Martesana entlang Richtung Vaprio D’Adda einen Feldweg einschlagen, die Martesana links und die Adda rechts hinter sich lassen und sich für den Fahrradweg Ciclabile dell’Adda entscheiden, der bis nach Lecco führt.

 

Landkarte

Höhenprofil

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